Blockchain · Infrastruktur

Blockchain-Infrastruktur, betrieben wie jeder andere Server auch – sorgfältig

Nodes, RPC-Endpunkte, Explorer und Miningpools sind am Ende Linux-Dienste mit besonderen Anforderungen an Speicher, Netzwerk und Überwachung. Wir bauen diese Infrastruktur auf, sichern sie ab und betreiben sie mit derselben Sorgfalt wie klassische Unternehmensserver.

Schematische Darstellung – kein Foto einer realen Anlage

Ausgangslage

Typische Ausgangssituationen

  • Ein Projekt braucht einen eigenen Node, statt sich dauerhaft auf fremde öffentliche Endpunkte zu verlassen.
  • Ein öffentlicher oder interner RPC-Endpunkt soll abgesichert, begrenzt und überwacht bereitgestellt werden.
  • Für ein eigenes Netzwerk oder einen Token wird ein Block-Explorer benötigt.
  • Ein Miningpool soll eingerichtet oder von einem bestehenden Setup übernommen werden.
  • Die bestehende Infrastruktur läuft, ist aber schlecht dokumentiert und schwer zu warten.

Leistungsumfang

Was wir konkret übernehmen

  1. Nodes

    Einrichtung und Betrieb von Nodes für EVM-kompatible Netzwerke, inklusive Synchronisation, Speicherplanung und Updates.

  2. RPC-Endpunkte

    Bereitstellung hinter einem Reverse Proxy mit TLS, Zugriffsbegrenzung und Trennung interner und öffentlicher Schnittstellen.

  3. Block-Explorer

    Aufbau eines Explorers auf Basis von Blockscout mit eigener Datenbank, Indexierung und Anbindung an Ihren Node.

  4. Miningpools

    Einrichtung und Betrieb von Miningpool-Software wie Miningcore, Anbindung an Nodes, Weboberfläche und Auszahlungslogik.

  5. Linux-Administration

    Das Fundament: Härtung, Firewall, Container, Protokollierung, Datensicherung und Ressourcenüberwachung.

  6. Dokumentation & Übergabe

    Aufbau, Dienste, Ports und Wartungsschritte so dokumentiert, dass der Betrieb nachvollziehbar bleibt.

Ablauf

So läuft ein Projekt ab

  1. Technisches Gespräch

    Netzwerk, Client-Software, erwartete Last, Verfügbarkeitsanforderungen und Betriebsmodell klären.

  2. Architektur & Angebot

    Vorschlag zu Hosting, Hardware bzw. Servertyp, Absicherung und laufendem Betrieb.

  3. Aufbau

    Einrichtung von Server, Node, Diensten und Reverse Proxy, zuerst in einer Testumgebung, wo sinnvoll.

  4. Prüfung

    Synchronisation, Erreichbarkeit, Zugriffsbegrenzung und Überwachung werden geprüft und dokumentiert.

  5. Betrieb

    Updates, Überwachung und Anpassungen nach Vereinbarung – oder Übergabe an Ihr Team.

Ergebnis

Was Sie am Ende in der Hand haben

  • Laufender, synchronisierter Node
  • Abgesicherter RPC-Endpunkt mit TLS
  • Explorer bzw. Pool mit dokumentierter Konfiguration
  • Überwachung von Synchronisation, Speicher und Diensten
  • Betriebs- und Wartungsdokumentation
  • Sicherungskonzept für Konfiguration und Datenbanken

Und danach?

Blockchain-Infrastruktur braucht regelmäßige Client-Updates, Speicherplanung und Überwachung. Wir übernehmen den Betrieb nach Vereinbarung – remote, zu festgelegten Zeiten und ohne Zusage einer Rund-um-die-Uhr-Bereitschaft. Mehr zu unserem Eigenprojekt: PentaChain.

Fragen & Antworten

Häufige Fragen zu diesem Thema

Welche Netzwerke unterstützen Sie?

Unsere Praxis liegt bei EVM-kompatiblen Netzwerken, darunter der Betrieb einer eigenen Ethash-basierten Chain mit Core-Geth. Für andere Netzwerke prüfen wir im Einzelfall, ob wir den Betrieb verantwortungsvoll übernehmen können.

Verwalten Sie auch private Schlüssel?

Die Verantwortung für Schlüssel und Wallets sollte grundsätzlich bei Ihnen liegen. Wir richten die Infrastruktur so ein, dass Schlüssel getrennt und nachvollziehbar verwaltet werden können, und besprechen die Zuständigkeiten vorab schriftlich.

Garantieren Sie eine bestimmte Verfügbarkeit?

Nein. Wir planen Redundanz, Überwachung und Wartung sorgfältig, geben aber keine festen Verfügbarkeitszusagen ab.

Wo wird die Infrastruktur betrieben?

Das entscheiden wir gemeinsam: auf Ihren Servern, bei einem Hosting-Anbieter Ihrer Wahl oder auf dedizierter Hardware. Wir beraten zu den Vor- und Nachteilen.

Können Sie einen bestehenden Explorer oder Pool übernehmen?

Ja, nach einer Bestandsaufnahme. Oft ist der erste Schritt, den vorhandenen Aufbau zu dokumentieren und kritische Punkte zu beheben.

Nächster Schritt

Sprechen wir über Ihr Vorhaben

Beschreiben Sie kurz Ihre Ausgangslage. Wir melden uns, klären offene Fragen und schlagen einen sinnvollen nächsten Schritt vor.